Wasserwerk Burghausen 
 IM NOTFALL

Wasserwerte

Trinkwasser-Analysewerte (Stand Oktober 2020)

Die Stadtwerke Burghausen liefern Ihnen Wasser des Härtebereichs Hart (3 nach alter Einteilung).

Das Burghauser Trinkwasser wird in regelmäßigen Abständen untersucht und unterschreitet in allen Parametern die strengen gesetzlichen Grenzwerte.

Die aktuellen Untersuchungsergebnisse für das Stadtgebiet:

 

Entnahmeort: Hochbehälter Kümmernis

Entnahmezeitpunkt: 24.09.2020

 

Parameter          Dimension     

Trinkwasser Ortsnetz   

Burghausen 

(aktuell)

Grenzwert nach

TrinkwV 2001     

pH-Wert -

7,54

 
Gesamthärte mmol/l

2,90

-
Gesamthärte °dH

16,4

-
Karbonathärte °dH

15,4

-
Kationen:  

 

 
Calcium mg/l

75,6

-
Magnesium mg/l

25,0

-
Natrium mg/l

3,4

200
Kalium mg/l

0,9

-
Eisen, gesamt mg/l <0,005 0,2
Mangan, gesamt mg/l <0,002 0,05
Aluminium, gelöst mg/l <0,005

0,2

Ammonium mg/l <0,01

0,5

Anionen:    

 

Nitrit mg/l <0,01

0,5

Nitrat mg/l 11,9

50

Chlorid mg/l 5,0 250
Sulfat mg/l 13,6 250

 

 

Hinweise:

PFOA:

Das Burghauser Trinkwasser wird mehrmals pro Jahr auf PFOA (Perfluoroctansäure) untersucht. Folgendes ergaben die letzten Untersuchungen:
Brunnen 1:                 0,011   µg/l  (04.08.2020)
Brunnen 2:                 0,0076 µg/l  (04.08.2020)
Hitzler:                       0,0038 µg/l  (14.09.2020)
Weilhartsforst:         <0,0010 µg/l (Wasserlieferung aus Österreich, 12.05.2020)

Der Leitwert für PFOA im Trinkwasser lieft bei 0,1 µg/l, die Bestimmungsgrenze bei 0,001 µg/l.

Aufbereitungsstoffe:

Dem Burghauser Trinkwasser werden keine Aufbereitungsstoffe zugesetzt.

Babynahrung:

Das Trinkwasser kann bedenkenlos für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden. Vor der Entnahme sollte das in der Leitung stehende Wasser einen Moment ablaufen.

Uran:

Am 1. November 2011 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vom 3. Mai 2011 in Kraft. Für den Urangehalt im Trinkwasser ist dort erstmalig ein Grenzwert von 0,010 mg/l festgelegt worden. Für Säuglingsnahrung sollte der Wert nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung 0,002 mg/l nicht überschreiten. Der Urangehalt in unserem Trinkwasser ist mit 0,0012 mg/l sehr gering. Dies bedeutet, dass auch bezogen auf den Urangehalt unser Trinkwasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist.

Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte:

Insbesondere über die landwirtschaftliche Nutzung besteht die Gefahr, dass Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte in das Grundwasser und somit auch in das Trinkwasser gelangen. In unseren eigenen Gewinnungen sind solche Produkte bzw. deren Abbauprodukte in geringen Konzentrationen nachweisbar. Durch die Aufnahme des Wasserbezugs aus dem Weilhartsforst im Mai 2007 hat sich auch hier eine deutliche Verbesserung ergeben. Da sich das Wasserschutzgebiet im Weilhartsforst in einem Waldgebiet befindet, ist dort keine Belastung des Grundwassers vorhanden. Im Trinkwasser aus dem Weilhartsforst und somit auch im Burghauser Ortsnetz sind keine Pfanzenschutzmittel und Biozidprodukte nachweisbar.